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Auswirkungen
Verfasst von balu am 14. Dezember 2011 - 21:03
Die Auswirkungen der Schwerhörigkeit
Die Schallleitungsschwerhörigkeit, bei der ein so genanntes "schlechtes Hören" alle Tonfrequenzen gleichmäßig trifft, wirkt sich als Behinderung weniger nachteilig aus. Der Aufbau und damit die Verständlichkeit der Sprache bleibt weitgehend erhalten.
Anders wirkt sich dagegen die Schallempfindungsschwerhörigkeit aus, bei der, wie der Name schon sagt, der Schall in bestimmten Frequenzbereichen
- anders oder nicht empfunden wird,
- einzelne Töne verzerrt oder gar nicht gehört,
- Wörter falsch oder zerstückelt,
- Sätze nur andeutungsweise oder in Teilstücken verstanden werden.
Das Wort Schwerhörigkeit müßte eigentlich bei dieser Form der Hörbehinderung durch die Bezeichnung "Fehlhörigkeit" ersetzt werden, weil es sich hier um ein "falsches Hören" handelt.
Die Sprache wird "verfälscht", wenn die Sprachlaute hoher Frequenzen wie die Mitlaute p, k, f, h ausfallen oder z.B. alle t-Laute, alle s-Laute und alle sch-Laute einfach verschwinden:
"rage un An wor in die eiler der ommuni a ion"
(Frage und Antwort sind die Pfeiler der Kommunikation)
Auch Selbstlaute können falsch verstanden werden, ein i wird als o, ein e als a gehört.
Die Entstellung, Verzerrung und/oder der Ausfall von bestimmten Lauten wirkt sich negativ auf die Sprachverständlichkeit aus. Dies führt häufig zu Hörfehlern, besonders bei ähnlich klingenden Wörtern.
